<i>© Fotolia</i>

<i>Operative Überwachung</i>

Minimal-invasive Chirurgie
Im Rahmen medizinischer Möglichkeiten setzen wir zunehmend mehr minimal-invasive Operationsverfahren, wie die Laparoskopie ("Schlüssellochchirurgie") (Link), ein. Da sich die Genesung unserer Patienten bei einem solchen Eingriff stark verkürzt, gehört dieses Verfahren mittlerweile zum Standard chirurgischer Behandlungsmethoden.

Wir setzen diese Methode bevorzugt ein:

  • zur Behebung von gastro-ösophagealen Refluxkrankheiten,
  • Magen-, Dünndarm- und Dickdarmresektionen,
  • bei der Rektopexie und interdisziplinären Behandlungen des Descensus-Perinei-Syndroms,
  • bei Beckenbodeninsuffizienzen.

 

Onkologische Chirurgie
Die onkologische Therapie befasst sich mit der Entfernung von Tumoren im Magen- und Darmbereich: Dazu zählen Speiseröhren-, Magen-, Dickdarm-, Mastdarm- und anorektale Karzinome. Bei diesen bösartigen Tumoren kann eine Teil- oder Totalentfernung betroffener Areale, benachbarter Organe und Lymphdrüsen erforderlich sein (Chirurgie) (Link).

Rekonstruktive Maßnahmen, wie die Wiederherstellung eines künstlichen Darmausgangs (anus praeter) oder einer Harnableitung über ein ausgeschaltetes Stück Darm (Ileumconduit) helfen, die Einschränkungen nach einer OP für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten.

Wir wenden in der onkologischen Chirurgie folgende Verfahren an: Lymphadenektomien, total-mesorektale Extirpationen, sphinktererhaltende Operationstechniken, Colektomien mittels Pouch-Chirurgie, multi-viszerale Operationen mit Beckenexenterationen, chirurgische Behandlungen von Lebermetastasen und Sarkomen (bösartiger Tumor, der vom Stützgewebe ausgeht und frühzeitig in die Blutgefäße metastasiert).

 

Dr. Patrizio Merloni und Dr. Jochen Schuld
Leiter Magen-Darm-Zentrum Saar
Klinik Sulzbach

Sekretariat:
Birgit Kirsch
Tel.: 06897/574-4000
Fax: 06897/574-2101
Email: mdzs@kksaar.de