28.02.2018

Rheuma und Osteoporose - neue Behandlungsansätze und Bewährtes in der Rheumatherapie


Neue Behandlungsansätze und Bewährtes in der Rheumatherapie

„Rheuma und Osteoporose“ steht am Donnerstag, 15. März im Rahmen der Vortragsreihe des Knappschaftsklinikums Saar in Püttlingen im Mittelpunkt. Dr. Ulrich Prothmann, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie und Immunologie, informiert über neue und bewährte Medikamente, mit deren Hilfe die Aktivität der rheumatischen Erkrankung reduziert werden kann. Dabei erläutert Dr. Prothmann, wie „Rheuma, Arthritis, Arthrose und Osteoporose“ zu unterscheiden sind und welche modernen Medikamente und Therapieverfahren helfen können. Alle Besucher sind am 15. März 2018, 18 Uhr, herzlich eingeladen, sich an dem Arzt-Patienten-Dialog zu beteiligen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der 8. Etage der Klinik Püttlingen statt.

Millionen Menschen in Deutschland leiden an rheumatischen Erkrankungen. Die Symptome sind oft sehr vielfältig: In den meisten Fällen stehen Schmerzen im Vordergrund, Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln und Sehnen können betroffen sein.

Moderne Medikamente lindern und helfen

In der Therapie der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen werden Kortikosteroide (entzündungshemmende Medikamente) und Immunsuppressiva eingesetzt. Dabei gilt, dass die medikamentöse Behandlung neben einer möglichst kurzzeitigen Kortisontherapie in der Regel eine dauerhaft ausgerichtete Basistherapie beinhaltet. „Dazu werden u. a. spezielle Medikamente, sog. „Immunsuppressiva“ eingesetzt, die das fehlgeleitete Immunsystem wieder in die Schranken weisen“, erklärt Dr. Ulrich Prothmann. „Diese Medikamente helfen uns Kortison einzusparen und den Ablauf der entzündlichen Aggression zu stoppen“, ergänzt Dr. Prothmann. „Leider wirken diese Medikamente nicht bei allen Betroffenen gleich gut. Die Vielzahl der Krankheitsformen und die Auswahl eines geeigneten Medikaments werfen daher immer wieder neue Fragen auf. Unsere umfassenden Erfahrungswerte sowie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse helfen uns, die Therapien individueller und besser zugeschnitten auf den einzelnen Patienten abzustimmen.“

Rheuma, Arthritis, Arthrose und Osteoporose unterscheiden

In seinem Vortrag geht der Chefarzt auch differenzierter auf die Erkrankungen „Arthritis, Arthrose und Osteoporose“ ein und wie man die einzelnen Erkrankungen unterscheiden kann.

Auf der Basis einer gesicherten Diagnose lässt sich dann auch eine passende, individuelle Therapie bestimmen.

Neben den neuen Entwicklungen haben die bekannten und bewährten Behandlungsmethoden auch weiterhin Bestand. Zusätzlich zu der medikamentösen Therapie helfen vielen Betroffenen Physio- und Ergotherapie sowie regelmäßige Bewegung.

Im Anschluss an den Vortrag geht Dr. Prothmann auch gerne auf die Fragen der Besucher ein.