10.09.2017

Freier Fluss in Ihren Gefäßen - wir kümmern uns darum!


Experten erläutern häufige Gefäßerkrankungen, diagnostische Möglichkeiten und neue Therapieformen 

 
Das Gefäßzentrum lädt unter dem Motto „Freier Fluss in Ihren Gefäßen – wir kümmern uns darum!“ alle Interessierten am 21. September 2017 ins Knappschaftsklinikum Saar nach Püttlingen ein. Im Fokus des diesjährigen Gefäßtages steht das Thema „Aneurysma“ mit Diagnostik und Therapiemöglichkeiten. Des Weiteren informiert das Gefäßzentrum über Auswirkungen rheumatischer Erkrankungen, blutverdünnende Therapien bei Gefäßerkrankungen und die akute Behandlung beim Schlaganfall. In Fachvorträgen erklären die Experten mögliche Ursachen der verschiedenen Erkrankungen, welche Vorbeugemaßnahmen sinnvoll sind und welche Therapien am besten helfen. Gefäßsportübungen zum Mitmachen, Durchblutungsmessungen sowie eine Check-Straße runden das Programm ab. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Konferenzraum (8. OG) und dauert bis ca. 19 Uhr. Das Gefäßzentrum in Püttlingen beteiligt sich bereits zum 13. Mal an dem bundesweit durchgeführten Gefäßtag. 
 
Die Zahl der Patienten, die an Gefäßerkrankungen leiden, ist in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Ursächlich hierfür sind unter anderem der steigende Altersdurchschnitt, Bewegungsmangel, eine falsche Ernährung und Übergewicht. Je nach Erkrankung und Stadium werden unterschiedliche Behandlungsverfahren eingesetzt. Neben der Therapie mit Medikamenten wird auch regelmäßige körperliche Aktivität empfohlen. Bei fortgeschrittenen Krankheitsbildern wird eine Durchblutungsverbesserung durch Katheter-Eingriffe oder operative Maßnahmen notwendig. 
 
Aneurysma – die tickende Zeitbome
 
Das „Aneurysma“, eine Erweiterung der Arterien, kann in verschiedenen Körperregionen auftreten. Ein Riss der Gefäßwand, kann je nach Lage des Gefäßes lebensbedrohlich sein. In diesem Zusammenhang stellt das Gefäßzentrum verschiedene Therapieverfahren vor. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen sowohl der offenen Operation als auch der Stent-Implantation aufgezeigt. 
 
Blutverdünnende Therapie bei Gefäßerkrankungen
 
Bei Gefäßerkrankungen sind in der Regel blutverdünnende Medikamente erforderlich, um Gefäßverschlüsse zu verhindern. Eine Vielzahl von neuen Substanzen wird seit einigen Jahren zur Blutverdünnung eingesetzt. Die Leiterin des Gefäßzentrums, Dr. Christiane Jochum, gibt einen Überblick über den aktuellen Einsatz dieser Medikamente und erläutert auch die möglichen Gefahren dieser Behandlung. 
 
Auch rheumatische Erkrankungen können sich auf unsere Gefäße auswirken, wie der Beitrag unseres Rheumatologen zeigt. Aus neurologischer Sicht wird die Bedeutung der „akuten“ Behandlung des Schlaganfalls erläutert. Denn durch die schnelle Therapie-Einleitung kann Leben gerettet und die schweren Folgen eines Schlaganfalls (z.B. Lähmungen, Sprachstörungen) verringert werden. 
 
Eine Check-Straße mit Blutdruck– und Blutzuckerbestimmungen, Durchblutungsmessungen, Mitmach-Aktivitäten sowie verschiedene Informationsstände runden das Programm ab.
 
Weitere Informationen unter www.kksaar.de/veranstaltungen.