Durch die Spinalanästhesie erreichen wir eine komplette Ausschaltung der Empfindungen in der unteren Körperhälfte. Dabei wird über eine sehr dünne Kanüle im Bereich der Lendenwirbelsäule ein lokales Betäubungsmittel in den sog. Nervenwasserraum (Liquorraum) gespritzt. Dieser enthält das Nervenwasser und umspült die Nervenwurzeln, die aus dem Rückenmark austreten.

Damit erzielen wir eine Betäubung, die für Operationen an Hüfte, Beinen und Füßen sowie Eingriffen im Bereich des unteren Körpers geeignet ist. Die Wirkung dieser Anästhesieform kann je nach verwendetem Medikament bis zu 6 Stunden betragen. Im Normalfall ist damit auch die Bewegungsfähigkeit der Beine für einige Zeit (in der Regel mehrere Stunden) ausgeschaltet.

Dr. Klaus-Dieter Gerber
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin
Klinik Sulzbach


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